gk2008-2

Jahrzehntelang umsonst mit Chemo gequält

Eingeständnis: 95 Prozent der aggressiven Brustkrebs-Behandlungen sind sinnlos

“Von 100 Patientinnen, die eine vorbeugende Chemotherapie
bekommen, um Metastasen im Körper zu zerstören, brauchen nur fünf Frauen diese Behandlung wirklich“, schrieb die Zeitung „Die Welt“ in ihrer Ausgabe vom 2. Juni dieses Jahres. Das hieße, „95 Patientinnen sind allein durch die Operation und eine anschließenden Strahlen-oder Tablettentherapie geheilt. Die Chemotherapie ist bei diesen Frauen -rund 10.000 pro Jahr allein in Deutschland - völlig überflüssig.“

Abgesehen davon, dass es z. B. auch über die Notwendigkeit einer Strahlentherapie unter Onkologen unterschiedliche Meinungen gibt, kommt das zitierte Eingeständnis reichlich spät und trägt vor dem Hintergrund der seit Jahrzehnten bekannten kritischen Haltung alternativer Krebsärzte zur angeblichen Notwendigkeit aggressiver Zellgifttherapien schon Züge eines Skandals. Die Zeitung zitiert in diesem Zusammenhang die Kölner Professorin Nadia Harbeck, die einräumte, dass aufgrund der relativ geringen Aussagekraft der Tumormarker und der Geschwulstgröße für die Aggressivität der Krebszellen und den zu erwartenden Verlauf der Krankheit „die Entscheidung, ob eine Chemotherapie erforderlich ist oder nicht“ oft „aus dem Bauch heraus“ falle.

Diese Situation könne sich jetzt grundlegend ändern. Ein an der Universitätsklinik in München auch von Frau Prof. Harbeck mit entwickelter Biomarkertest kann Aufschluss darüber geben, ob ein Tumor „streuen“ wird oder nicht. Dieses wichtige diagnostische Instrument wurde, wie die „Welt“ berichtet, kürzlilich a
uf dem weltweit größten Krebskongress in Florida (USA) präsentiert.

Bisher finde man diesen Test aber nur in wenigen deutschen Brustzentren, schreibt die Zeitung. Einer der Gründe dafür sei, dass dafür ein Teil des entfernten Tumors unmittelbar nach der Operation schockgefroren werden müsse, was vielen Ärzten zu aufwendig sei. Der zweite Grund liege in der Finanzierung. Die Krankenkassen, heißt es, würden bis dato die Kosten in Höhe von etwa 200(!) Euro nicht übernehmen. Ein Irrsinn, angesichts der Tatsache, dass jede Chemotherapie, die man doch dadurch einsparen könnte, im ambulanten Bereich bis zu 10.000 Euro kostet. Es stellt sich darum die Frage, ob diese Art der Zurückhaltung mangelhafter Mathematik oder aber einem ökonomischen Denken geschuldet ist, das anderen Interessen dient. F. S.


Sinn oder Unsinn der Lymphknotenentfernung


Bereits seit einigen Jahren spaltet sich die Ärzteschaft, wenn es um die Lymphknotenentfernung bei Tumorpatienten geht. Die meist radikale „Ausräumung“ der in Tumornachbarschaft gelegenen Lymphknoten wird mit der Überlegung begründet, dass aus dem Primärtumor einzelne Tumorzellen abwandern und sich in den Lymphknoten festsetzen. Von dort aus – so die Hypothese – wandern diese Krebszellen dann in andere Organe und lassen dort die gefürchteten Metastasen wachsen.

Im „Zentralblatt Chirurgie“ erschien im Jahr 2008 unter der Überschrift „Sind elektive Lymphknotendissektionen in der Karzinomchirurgie noch zeitgemäß?“ ein mehrseitiger Artikel, in dem namhafte Wissenschaftler (D. Hölzl, J. Engel, U. Löhrs) diesem Problem nachgingen. In diesem Jahr berichtete dazu „Der Spiegel“ unter der Überschrift „Sinnloser Kahlschlag“ und stützte sich u. a. auf die Forschungsergebnisse von Prof. Hölzl. Dieser hält die allgemein vertretene Hypothese von der Ausbreitung von Metastasen über die Lymphknoten für nicht haltbar. Zwar räumt auch er ein, daß Tumore häufig die nahe gelegenen Lymphknoten befallen, doch dies sei eher als eine Sackgasse der Tumorentwicklung zu sehen, anstatt als deren weiteres „Sprungbrett“. „Das  Tumorwachstum in den Lymphknoten ist bisher bei keinem Karzinom als Ursache für Fernmetastasen belegt worden -die Primärherde streuen überall hin, auch in die Lymphknoten, aber von dort geht es nicht weiter“, sagt Hölzel („Der Spiegel“ 20/2009, S. 141).

Herr Dr. Remmel, ein bekannter Arzt und Chirurg aus Nürnberg, der tagtäglich mit dieser Problematik konfrontiert wird, hat sich gegenüber der Zeitschrift "Krebs als Chance" schriftlich wie folgt dazu geäußert:

"Seit Jahren operieren wir in unserer Praxisklinik und Klinik beim Mammakarzinom keine Lymphknoten mehr. In meinem Vortrag in Baden-Baden habe ich darauf hingewiesen, dass ich auch die Sentinel–Methode (Wächterlymphknoten) für eine nicht adäquate Methode halte. Sie widerspiegelt den Wunsch, die Lymphknoten zu operieren, aber dann doch nicht, weil der Flurschaden auch bekannt ist. Was im Übrigen Nuklearmediziner teilweise auch hinter der Hand zugeben.

Vom Magenkarzinom kennen wir seit Jahrzehnten die Lymphknotensprünge (1. Etage nicht befallen, zweite oder dritte dann doch). Die Sentinel-Lymphnode-Methode sehe ich teilweise als Vermarktungshilfe von Kliniken. Bedenken muss man auch, dass bei Lymphknoteneingriffen eine ganz andere Honorierung zustande kommt, als bei Operationen ohne Lymphknoteneingriff. In wirtschaftlich engen Zeiten ist es für Kliniken und Operateure teilweise gar nicht möglich, auf den Eingriff zu verzichten, um den Betrieb finanzieren zu können.

Unsere Überlegung war, dass das Immunsystem ja seine Arbeit irgendwo tun muss. Dann fragt sich, wenn nicht im Lymphsystem wo dann? Dabei beobachteten wir wiederholt Anschwellen und Vergrößerungen der Lymphknoten nach immunologischen Therapien. Wenn diese Patienten dann nachoperiert wurden, zeigte sich immer wieder kein Befall der Lymphknoten.

Wiederholt konnten wir auch nach Immuntherapien, durch PET-Untersuchungen vorher und nachher, das Verschwinden des Befalls der Lymphknoten beobachten. Beim Erhalt der Lymphknoten bleibt das Organ des Metastasenschutzes – die Lymphknoten – eben erhalten. Wenn Sie sich die Überlebensstatistiken, z.B. des Mammakarzinoms, ansehen, dann finden Sie immer eine Korrelation zur Tumorgröße und zum Lymphknotenbefall und nie zur Therapie. Darüber denken wenige nach. Also ist es egal, welche Therapie ich -im nicht immunologischen Bereich - durchführe; relevant ist nur das Stadium des Tumors. Anders ist dies nur bei der Immuntherapie. Verschiedentlich haben wir nach Immuntherapien (Fiebertherapien) vergrößerte Lymphknoten gefunden, die nie befallen waren. Also ein Befund, der zeigt, dass dort immunologisch erfolgreich gearbeitet wurde."


Ein zweifelhafter Test

Die größte Studie zum Prostatakrebs hat jetzt ergeben: Früherkennung hilft wenigen und schadet vielen.

Beim Brustkrebs verhält es sich ähnlich, sagt Hans-Hermann Dubben, Medizinstatistiker von der Universität Hamburg.

Krebsfrüherkennung lohnt in jedem Fall, sagt die Schulmedizin. Sie behaupten das Gegenteil Herr Dubben:
Früherkennung schadet mehr, als sie nützt. Sehen Sie sich die Zahlen an: Von 200 000 Probanden, die man zehn Jahre lang auf Prostatakrebs beobachtet, bleiben 75 Krebskranke, die vor dem Tod bewahrt werden. Das sind 75 Schicksale. Also besser eine schlechte Früherkennungsuntersuchung als gar keine ...
Aber man wird niemals nachweisen können, dass man diesen 75 Männern tatsächlich einen Gefallen getan hat. Mit Prostatakrebs können die meisten Männer Jahrzehnte leben, sie könnten damit 120 Jahre alt werden, ohne den Krebs jemals behandelt zu haben. Auf der Kehrseite stehen jene Menschen, die man durch die Früherkennung verletzt oder deren Leben man verkürzt. Ich meine damit jene Männer, die positiv getestet wurden, obwohl sie nicht krebskrank sind. Statistisch kommen auf einen Geretteten 40 Fälle, die völlig sinnlos oder unnötig behandelt wurden, wir sprechen da von Überdiagnose. Auch das ist übrigens ein Ergebnis dieser Früherkennungsstudie, die diese Woche veröffentlicht wurde.

Kann man jemandem mit gutem Gewissen davon abraten, sich auf Krebs untersuchen zu lassen?
Ja. Wenn ich mich jetzt auf Prostatakrebs untersuchen lassen würde, fände man bei mir mit mehr als 50 Prozent Wahrscheinlichkeit einen Tumor. Das beunruhigt mich nicht im Geringsten. Höchstwahrscheinlich wird mir dieser Tumor nie Probleme machen, man müsste ihn also nicht behandeln. Die moderne Medizin behandelt ihn aber, weil man ihn von einem gefährlichen Tumor nicht unterscheiden kann - und diese Therapie hat Nebenwirkungen. 30 bis 80 Prozent der Männer sind nach der Operation impotent oder inkontinent.

Dagegen steht das Risiko, an Krebs zu sterben.
Eine interessante Abwägung: Wie viele Lebensjahre kann ich durch die Früherkennung gewinnen? Wenn wir die 75 geretteten Fälle in der Studie umlegen auf alle Probanden, bedeutet das unterm Strich für jeden drei oder vier Tage.

... aber für den Einzelnen machen das immerhin 10 oder 15 Jahre. Kann eine Statistik zynisch sein?
Jemand der an Prostatakrebs stirbt, ist im Durchschnitt über 80 Jahre alt. Jetzt verlängern Sie mal das Leben eines 81-Jährigen, indem Sie ihm die Todesursache Prostatakarzinom ersparen. Wie viele Jahre geben Sie ihm?
Fünf
Ich lege noch fünf Jahre drauf. Macht zehn Jahre mehr für jeden Geretteten. Bei 75 Geheilten kommen wir auf 750 Lebensjahre, die einem die Früherkennung schenkt. Hochgerechnet auf die Screening-Teilnehmer kommen wir auf 66 Stunden. Das klingt jetzt zynisch, aber überlegen Sie sich doch mal, wie viele Stunden verbringt jeder einzelne Studienteilnehmer damit, zur Früherkennung zu fahren? Er wartet dort, kehrt wieder heim, macht sich Gedanken, wenn er einen positiven Test hat. Er lebt mit der Angst, morgen gehe ich zum Test und der Test könnte positiv sein. Das hat jeder dieser Probanden hinter sich. Diese 66 Stunden sind eindeutig ein Minusgeschäft. Es ist die Zeit, die die Probanden auf der Bank sitzen und darauf warten, dass sie endlich drankommen.

Wenn alles gut geht, haben sie dafür aber die wunderbare Gewissheit, auf der sicheren Seite zu sein ...
Das ist perfide, denn auf der sicheren Seite sind sie ja auch ohne Test. Nur 3 Prozent der Männer sterben an Prostatakrebs. Der Großteil wird trotzdem behandelt.

Sie sagen, die Früherkennung mache für viele Krebsarten keinen Sinn. Was sagen Sie zu Brustkrebs?
Da verhält es sich ähnlich wie beim Prostatakrebs. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass der Schaden den Nutzen überwiegt.

Was heißt das?
Genauso wie beim Prostatakrebs gibt es oft Überdiagnosen. Zum Beispiel bei jenen Tumoren, die innerhalb von 50 Jahren von Erbsgröße auf doppelte Erbsgröße anwachsen. Die machen nie ein Problem. Trotzdem werden diese Frauen aggressiv behandelt. Das führt dazu, dass auf eine gerettete Frau statistisch zehn weitere kommen, die überbehandelt werden.

Immerhin ist das Prostatakarzinom der häufigste Krebs beim Mann ...
... ja, dort ist es sogar die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Das klingt zwar bedrohlich. Aber auch bei mir wird sich mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit Prostatakrebs finden. Mit drei Prozent Wahrscheinlichkeit werde ich daran sterben, wenn ich älter bin als 80. Es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass ich vorher am Herzinfarkt sterbe. Die Diagnose Krebs ist kein Todesurteil, sie wird aber immer so verkauft und wird von den meisten Patienten auch so angenommen. Aber sehen Sie sich die Zahlen doch mal genauer an: 30 Prozent der krebskranken Männer sterben, etwa vier Prozent an Lungenkrebs und drei Prozent am Prostatakrebs. Schon haben Sie die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Bleiben aber noch 23 Prozent für alle anderen Krebse.

Wann macht denn eine Früherkennung Sinn? Bei Hautkrebs sind die Nebenwirkungen ja überschaubar ...
Beim Hautkrebs wäre ich rigoros. Wenn Sie etwas Schwarzes vor sich hinwachsen sehen, würde ich es sofort herausschneiden lassen. Selbst wenn es sich dabei mit großer Wahrscheinlichkeit um nichts Bösartiges handelt. Und wenn man tatsächlich operieren muss, ist das lokal begrenzt. Auf der Haut bleibt eine kleine Narbe, aber die interessiert doch keinen.

Mit Ihren Studien machen Sie sich nicht viele Freunde. Haben sich schon Ärzte beschwert?
Bisher habe ich nur eine einzige direkte Beschwerde erhalten, aber sehr viele anerkennende Bekundungen. Ich kenne die Argumente der Gegenseite. Natürlich auch, weil die meinen Artikel in der Fachzeitschrift "Lancet" kritisch geprüft und gegengelesen haben. Da waren Vertreter der aktuellen Früherkennungsstudien dabei. Krebs ist natürlich ein brandheißes Thema, da steigt man als Kritiker mit der ersten Liga in den Ring. Das ist gut und richtig, solange die Wissenschaftlichkeit mit von der Partie sein darf.

Warum kursieren beim Krebs so viele Studien, deren Schlussfolgerungen nicht haltbar sind?
Viele Mediziner können nicht mit Zahlen umgehen. "Auf einen Geretteten kommen 40, die sinnlos oder unnötig behandelt werden."


(erschienen in der Berliner Morgenpost am 22. März 2009; http://www.morgenpost.de/printarchiv/wissen/article1059239/Ein_zweifelhafter_Test.html)



Ein Dogma der Krebsmedizin fällt

Lymphknoten metastasieren nicht - Lymphadenektomie nicht mehr zeitgemäß



Die von Dieter Hölzel vom Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Universität München geleitete Forschungsgruppe stürzt ein Dogma der Krebsbekämpfung, indem sie die routinemäßige Entfernung der Lymphknoten, die Lymphadenektomie, „als nicht mehr zeitgemäß“ betrachtet. Sie stellt fest, dass die von Metastasen befallenen Lymphknoten nicht zur weiteren Ausbreitung des Tumorleidens beitragen. Ihr Fazit: „Lymphknoten metastasieren nicht“.

Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter. Aufgrund der aus dem Krebsregister gewonnenen Daten habe die umfassendere Hypothese „Metastasen metastasieren nicht“ eine hohe Plausibilität. Das würde bedeuten, dass aus Tochtergeschwülsten in Organen, etwa Lunge oder Leber, nicht an der Streuung weiterer Krebszellen beteiligt sind. Die unmittelbare Konsequenz aus diesen Erkenntnissen liegt für die Münchener Wissenschaftler darin, nur die Lymphknoten zu entfernen, die zur lokalen Kontrolle, zur Ermittlung der Prognose und der sich daraus ergebenden Therapieentscheidungen unerlässlich sind.

Die große Bedeutung, die den Lymphknoten beigemessen wird, beruht auf der Tatsache, dass die Überlebenschancen der Kranken, und zwar unabhängig von der Größe und der Bösartigkeit des Tumors, umso schlechter sind, je mehr Lymphknoten von Krebszellen befallen sind. Schon vor über einhundert Jahren strebten die Chirurgen an, einen Tumor möglichst vollständig zu entfernen – einschließlich der Lymphknotenabflusswege.

Doch seit längerer Zeit bestehen Zweifel daran, ob das radikale Vorgehen mit möglichst umfassender Lymphadenektomie den Patienten Vorteile bringt. Zudem ist der erweiterte Eingriff mit Belastungen verbunden. Er erhöht zwar nicht die Sterblichkeit, aber es kann – von längeren Klinikaufenthalten abgesehen – zu bleibenden Behinderungen kommen. Es wurde schließlich immer wieder angezweifelt, dass die Entfernung der Lymphknoten die Überlebenszeit der Kranken erhöht. Es fehlt an einschlägigen Erkenntnissen, die nun das Tummorregister München für eine ganze Reihe von Krebsleiden klar belegt.

Eines der Argumente liegt darin begründet, dass das Risiko für Metastasen zeitlich unbegrenzt bestehen müsste, selbst wenn der ursprüngliche Tumorherd vollständig entfernt wurde. Auch eine in der Zeitschrift „Lancet“ (Bd. 373, S. 125) veröffentlichte internationale Studie hat beim Krebs der Gebärmutterschleimhaut klar gezeigt, dass die Lymphadenektomie bei Frühstadien dieses Tumors weder das Überleben noch die Häufigkeit von Rückfällen beeinflusst. Für die Münchener Forscher besteht kein Zweifel, dass es sich beim Lymphknotenbefall um ein Epiphänomen handelt. Sie bezeichnen es als einen guten „Pegelstandsmesser“, der aber nicht die Ursache für das Hochwasser sei.

(erschienen in der FAZ am 7. Februar 2009, vollständiger Artikel unter: http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EA5EC5D4F3A2B4A2DB478147D079566E3~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

 

[Home] [Wissen] [News] [Wir] [Vorträge] [Adressen] [3E-Programm] [Impressum]